Es ist nichts Neues, dass Blizzard stetig versucht, das ohnehin schon gelungene Interface von World of Warcraft weiterzuentwickeln. Dabei schauen sich die UI-Coder auch ziemlich oft Funktionen von bekannten Addons ab, modizieren diese aber nicht selten ziemlich stark für eigene Zwecke. Patch 3.1. macht da keine Ausnahme, es sieht sogar danach aus, als ob diesmal die Interfaceprogrammierer Überstunden geschoben hätten. Diesmal könnten gleich eine ganze Masse Addons überflüssig werden.
- Dualspeccing: Da man in Zukunft zwischen zwei Talentbäumen hin- und herschalten kann und bei diesen auch die Punkte erst komplett verteilt, bevor man sie aktiviert, gibt es eigentlich kaum noch einen Grund, weshalb man Addons wie Talented nutzen sollte. Ähnliches gilt für Programme wie „Action Bar Saver“, mit denen man bislang die Anordnung der Buttons für bestimmte Speccungen speichern konnte. Das wird ab sofort Teil des allgemeinen Interfaces sein.
- Eingebauter Ausrüstungsmanager: Der eingebaute Ausrüstungsmanager ist recht simpel gehalten, funktioniert aber wunderbar und dürfte in Zukunft wohl Addons wie Closet Gnome oder Outfitter ersetzen.
- Instanzkarten: Wird in den Patchnotes gar nicht erwähnt, aber nach Jahren kommt Blizzard nun auch endlich auf die Idee, Instanzkarten im Spiel einzubauen. Diese sehen beispielsweise so aus. In Zukunft ist Atlas damit eigentlich überflüssig. Addons wie Atlas Loot werden wohl in Zukunft direkt auf die Map zugreifen und diese aufwerten.
- Questlog: Zumindest ein Teil der Funktionen von Addons wie Uberquest Reloaded wurde ins Standardinterface eingebaut: Es gibt nun einen verschiebbaren Questtracker mit automatisch verfolgten Subzielen, den man ein- und ausklappen kann. Funktioniert momentan noch nicht wirklich, ist aber eine nette kleine Verbesserung.
Mal sehen, was da sonst noch kommt…

[...] Auch die Questlogfunktion wird verbessert. Zu dem recht lesenswerten Beitrag geht es hier. Veröffentlicht in [...]
[...] Macht Patch 3.1. Addonprogrammierer arbeitslos? [...]